Du host’s wahrscheinlich irgendwann amoi g’liebt: Tiefkühl-Pommes in 12 Minuten. Wings, die sich fast wie Take-away ang’fühlt ham. Dann is das Leben wieder losg’gangen, die Küchen ham sich mit halb verwendeten Gadgets g’füllt – und die Heißluftfritteuse is ganz still nach hinten auf der Arbeitsfläche g’rutscht.
Jetzt gibt’s a neichs Kind im Grätzl: a Gerät für die Arbeitsplatte, das ned nur heiße Luft auf Erdäpfel bläst. Es grillt, schmort langsam, dämpft, sautiert, lässt köcheln, bäckt, brät, „air-fry’t“ – und hält sogar warm. A Kastl, neun Zubereitungsarten. Und langsam schaut die einst so revolutionäre Heißluftfritteuse irgendwie … überraschend eindimensional aus.
Du merkst den Wandel jedes Mal, wennst an noch am TikTok vorbeiscrollst, wo’s Abendessen aus einem einzigen, kompakten, brummenden Gerät kommt. Das Versprechen san nimma nur knusprige Pommes. Es is a ganze Küche – g’schrumpft auf Schuachkarton-Größe. Und die Frage is gleichzeitig simpel und a bissl unangenehm:
Brauchen ma die einsame Heißluftfritteuse überhaupt noch?
Servus Heißluftfritteuse, hallo 9‑in‑1‑Küchenarbeitstier
Das Erste, was dir bei diesen 9‑in‑1‑Cookern auffällt, is das Geräusch. Ned das Rauschen vom Ventilator, sondern a weicheres, mehrschichtiges Summen. An an Dienstagabend in ana kleinen Wohnung kannst zuschauen, wie wer g’schnittene Zwiebeln direkt in den Topf haut, „Sauté“ druckt – und dieses sanfte, selbstsichere Zischen hört.
Das is nimmer nur heiße Luft, die Tiefkühlnuggets attackiert. Es fühlt sich eher an wie a winzige, gut eing’spielte Küchenbrigade. Ein Knopf fürs Dämpfen, einer fürs Slow Cook, einer fürs Grillen. Du bist nimmer eing’sperrt in „knusprig oder gar nix“. Das Abendessen kann vom Anbraten zum Köcheln wechseln, ohne dass drei verschiedene Pfannen dreckig werden.
Das is die stille Revolution: weniger Drama, mehr Bandbreite.
Nimm a vierköpfige Familie in ana engen Stadtwohnung. Die alte Heißluftfritteuse hat Pommes und Chicken Goujons g’macht – und des war’s im Wesentlichen. Jetzt ham’s sie gegen an 9‑in‑1‑Multikocher tauscht, der in derselben Ecke steht, aber deutlich mehr hacklt.
Am Montag is Chili-Abend: Rind wird auf „Sauté“ angebraten, die Gewürze dürfen direkt im Topf aufblühen, dann schaltet’s um auf „Slow Cook“, während alle in der Arbeit san. Am Mittwoch dämpft’s Tiefkühldim Sum. Am Freitag grillt’s marinierten Lachs auf ana geriffelten Platte – und dann wird Brokkoli im selben Behälter air-fry’t.
Die Heißluftfritteuse, einst der Held, landet am End im Kastl – neben dem Brotbackautomaten und dem Smoothie-Hype, von demst g’schworen host, der ändert dein Leben.
Warum passiert das? Unter anderem, weil Heißluftfritteusen a sehr enges Problem gelöst ham: schnell, knusprig, ned zu fettig. Für a Phase im Leben war das super. Aber die Bedürfnisse beim Kochen dahoam hören ned bei Pommes, Nuggets und aufgwärmter Pizza auf. Die Leut wollen trotzdem Suppen, Eintöpfe, Reis, One‑Pot‑Pasta, gedämpftes Gemüse, das ned traurig ausschaut.
Ein 9‑in‑1‑Gerät streckt sich in all diese Bereiche. Es bündelt, was früher vier oder fünf separate Maschinen waren: Schnellkochtopf, Dampfgarer, Grillpfanne, Schmortopf (Dutch Oven) – und sogar a einfacher „Ofen“ für kleine Backereien. Du druckst Modi, statt staubige Geräte aus’m Kastl rein- und rauszuräumen.
Seien wir ehrlich: Des macht ka Mensch wirklich jeden Tag.
Die Heißluftfritteuse is also ned „schlecht“. Sie is einfach a Spezialist in ana Welt, die grad auf Multitalente umschaltet.
Wie ma a 9‑in‑1 wirklich so nutzt, dass er die Heißluftfritteuse ersetzt
Die echte Magie passiert, wennst anfängst, Funktionen zu kombinieren. Denk an Koch-Abfolgen, ned an neun zufällige Knöpfe. Du startest mit „Sauté“, um Geschmack aufzubauen, wechselst auf „Pressure“ oder „Slow Cook“ fürs Zartwerden – und schließt mit „Air Fry“ oder „Grill“ ab, damit Textur reinkommt.
Beispiel: Du machst sticky Hendl-Oberkeulen. Zuerst „Sauté“ mit a bissl Öl, Hautseite nach unten, damit’s braun wird – fast karamellisiert. Dann umdrehen, a Schussl Suppe/Brühe und Sojasauce dazu, „Pressure Cook“ für 8–10 Minuten. Danach „Air Fry“ auf hoher Hitze für a paar Minuten. Ergebnis: innen saftig, außen knusprig und pickig.
Diesen Dreischritt würdest in ana normalen Küche mit mindestens zwei Pfannen und ana Ofenform machen. Hier: ein Topf, ein Deckel, einmal abwaschen.
Der größte Fehler bei diesen All‑in‑one‑Cookern is, dass ma sie wie a kompliziertes Gadget behandelt – statt wie a einfachere Küche. Am ersten Tag schaut das Bedienfeld einschüchternd aus, wie a Cockpit von ana Billigfluglinie: so viele Lichter, so viele Modi. Und dann stichst „Air Fry“, weil’s vertraut is … und rührst den Rest nimmer an.
An an schlechten Abend denkst vielleicht sogar: Mit der Heißluftfritteuse war’s einfacher und schneller. Der Trick is: fang mit nur drei Modi an, die du diese Woche wirklich brauchst. „Sauté“, „Slow Cook“ (oder „Pressure“) und „Air Fry“. Mehr ned. Wenn das normal is, nimm „Steam“ oder „Grill“ dazu. Eine neue Funktion nach der anderen – kein Druck, dassd zum Chef-Innovator wirst.
Und menschlich gibt’s auch die Angst, das Abendessen zu ruinieren. Wir kennen alle den Moment, wo ma den Deckel hebt und sich denkt: „Na super, des geht direkt in den Mistkübel.“ Probier am Anfang Rezepte, die viel verzeihen: Suppen, Eintöpfe, gezupftes Fleisch, Ofengemüse. Die san forgiving. Die bauen Vertrauen auf.
„Irgendwann hat sich die Heißluftfritteuse nimmer nach Freiheit ang’fühlt, sondern nach Einschränkung“, hat a Hobbyköchin erzählt, die letztes Jahr auf 9‑in‑1 umg’stiegen is. „I wollt a Maschine, die an stressigen Dienstag genauso packt wie an gemütlichen Sonntagsbraten.“
Sobald du das Gerät als Zeit-Sparer statt als Puzzle siehst, kommen die Gewohnheiten von allein. Koch am Sonntag Bohnen im „Pressure“-Modus vor und wärm unter der Woche Portionen mit „Sauté“ plus a bissl Brühe auf. Dämpf dir mittags schnell Gemüse, ohne dassd an ganzen Topf Wasser aufsetzen musst.
- Starte mit 3 Kernmodi (Sauté, Slow/Pressure, Air Fry), bevorst den Rest auslotest.
- Nutz One‑Pot‑Sequenzen: anbraten → durchgaren → am Schluss knusprig machen.
- Heb die alte Heißluftfritteuse noch einen Monat als Backup auf – dann entscheid, obst sie wirklich vermisst.
Was dieser Wandel über unsere Küchen (und unser Leben) sagt
In dieser neuen Welle an Multikochern steckt a leise Emotion. Oberflächlich is es nur a weiteres Gerät; darunter is es a Antwort auf ein chaotisches, überladenes Leben. Kleinere Wohnungen, längere Wege, Energiepreise, bei denenst deinen Backofen a bissl skeptisch anschaust.
Wir wollen Essen, das „g’scheit“ is – ned nur beige und crunchy – aber wir san müd. Genau diese Spannung versucht das 9‑in‑1 abzufedern. Es gibt dir das Gefühl, du kannst immer noch „richtig“ kochen, ohne den ganzen Abend zu opfern. Ein Topf, wenig Abwasch, Aromen, die sonst zu langsamen Sonntagen gehören, rutschen in den Alltag rein.
Ganz praktisch gibt’s auch den Platzkrieg. Arbeitsflächen voll mit Toaster, Wasserkocher, Mixerfuß, Heißluftfritteuse, Kaffeemaschine. Irgendwann muss was weg. Zwei oder drei Single‑Use‑Gadgets durch a einheitliches Kastl zu ersetzen is ned nur Minimalismus-Theater – es is, wie ma wieder Luft in ana Küche bekommt, die sich eh schon wie Tetris anfühlt.
Und persönlich reden viele davon, dass sie sich dabei weniger schuldig fühlen. Weniger schlechtes Gewissen, schon wieder zu bestellen. Weniger schlechtes Gewissen, den teuren Ofen in der Mietwohnung kaum zu verwenden. Weniger schlechtes Gewissen, Essen zu verschwenden, weil Reste in ana feuchten, kontrollierten Umgebung besser aufwärmen als je unter am harten Grill.
An an späten Mittwoch, wennst Reis, Brühe und a Handvoll Gemüse reinhaust, weggehst und wiederkommst – und es schmeckt nach Aufwand, denst eigentlich gar ned investiert host … das macht was Subtiles mit deinem Tag.
Die Heißluftfritteuse hat ihren Moment g’habt. Sie hat Sachen schneller und knuspriger g’macht. Diese neue 9‑in‑1‑Generation zielt auf was Größeres: richtiges Kochen kompatibel machen mit echtem Leben. Ned nur am Sonntag. Ned nur dann, wennst die geistige Kapazität host, drei Pfannen und an Ofentimer zu jonglieren.
Manche bleiben bei ihrer Heißluftfritteuse – passt eh; für schnelle Snacks und Kinderessen glänzt sie noch immer. Aber immer öfter verschiebt sich das Gespräch. Von „Wie schnell krieg i des knusprig?“ zu „Wie viele Arten kann i an einem Ort kochen – mit so wenig Reibung wie möglich?“
Vielleicht is das der eigentliche Abschied. Ned die Tür zuschlagen, sondern sie leise ins Kastl schieben – während a kompaktes, leicht summendes Kastl auf der Arbeitsplatte die Rolle vom täglichen Sidekick übernimmt.
| Kernpunkt | Detail | Nutzen für dich |
|---|---|---|
| 9 Funktionen in einem Gerät | Air Fry, Grill, Steam, Sauté, Slow/Pressure Cook, Bake, Roast, Keep Warm | Ersetzt mehrere Gadgets und schafft Platz |
| Modi kombinieren (chainen) | Sauté → sanft garen → am Schluss knusprig | Mehr Vielfalt und mehr Geschmack bei weniger Abwasch |
| Sanfte Lernkurve | Mit 3 Modi starten, pro Woche einen neuen dazunehmen | Nimmt die Angst vorm „Falschmachen“ und hilft, wirklich alles zu nutzen |
FAQ
- Is a 9‑in‑1 really better than a standard air fryer? Für einfache Tiefkühl-Snacks können beide. Der 9‑in‑1 gewinnt, wennst Suppen, Eintöpfe, Reis, slow-cooked Gerichte und knusprige Finishes im selben Topf willst.
- Will it take longer to cook than my air fryer? Im Air‑Fry‑Modus is es ähnlich schnell, und Pressure-/Steam‑Modi san bei vielen Rezepten sogar schneller als Ofen oder Herdplatte.
- Can a 9‑in‑1 replace my oven completely? Ned fürs große Blechbacken oder riesige Braten, aber für die meisten Alltagsgerichte – besonders für 1–4 Personen – reicht’s oft locker.
- Is it difficult to clean? Die meisten Modelle haben einen Antihaft-Innentopf und abnehmbare Teile, die sich per Hand oder im Geschirrspüler gut reinigen lassen.
- What should I cook first to get used to it? Fang mit einem einfachen One‑Pot an: Chili, Curry oder Ofengemüse und danach kurz Air‑Fry zum Schluss, damitst dich ans Umschalten der Modi gewöhnst.
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